Platz

Im Herzen des Krefelder Stadtwaldes, um und innerhalb der historischen Anlage der Krefelder Galopprennbahn befindet sich die 9 Loch-Anlage des Golfclubs. Da die gesamte Anlage der Rennbahn und deren Gebäude unter Denkmalschutz stehen, wurden auch die Gebäude des Golfclubs im historischen Stil der Jahrhundertwende restauriert. Der Platz selbst, umgeben vom Geläuf der Rennbahn, besitzt einen alten Baumbestand und fügt sich nahtlos in das Gesamtbild ein. Zwei große Wasserhindernisse kommen an 5 der 9 Löcher ins Spiel. Durch die räumlichen Gegebenheiten sind die Fairways schmal und die Hecken, welche das Geläuf unterteilen und umgeben, bieten eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für jeden Golfer. Für unseren Par 68 Platz wurden die folgenden Vorgaben festgelegt:

Mittlere Abschläge Länge CR SR
Damen 4.504 Meter 69,3 121
Herren 5.072 Meter 67,4 119

Sie beginnen die Runde mit einem Par 4. Distanz: 277 Meter für die Herren, 259 Meter für die Damen. Der Scratchspieler platziert seinen Abschlag bevorzugt auf Höhe der rechten Bunker. Von hier aus ist das Grün gut anzugreifen und ein Par sollte möglich werden. Doch Vorsicht ist hier geboten. Das Grün wird frontal und seitlich von nicht einfach zu spielenden Bunkern verteidigt und hinter dem Grün lauert Wasser. Der weniger geübte Spieler sollte seinen Abschlag Mitte Fairway schlagen und den 2. Schlag Richtung Tee 2 platzieren. So umgeht er das Überspielen der Ausfläche und kann vielleicht mit einem Bogey die Runde beginnen.

Bahn 2/11 ist ein Par 3 mit 135 Metern für die Herren und 121 Metern für die Damen. Die Bahn weist einige Tücken auf. Der geübte Spieler zielt Mitte Grün mit Tendenz leicht zur linken Hälfte des Grüns. Denn auf der rechten Seite fällt das Grün stetig Richtung Teich und ein Bunker lauert auf der Hälfte des Grüns. Alternativ kann der Ball vorgelegt werden, jedoch beschützen der frontale Bunker oder das linke Heckenhindernis das Grün und macht den zweiten Schlag nicht wirklich leichter.

Ein langes Par 3 mit 215 Metern für die Herren und 187 Metern für die Damen wartet als nächste Aufgabe. Verteidigt von 2 frontal liegenden Bunkern muss schon sehr präzise Richtung Grün gespielt werden, da links und rechts tiefes Rough sowie Hecken und Büsche das Weiterspielen erheblich erschweren. Das schräge Grün kann schon 2 Putts in Anspruch nehmen. Mit einer soliden Ablage und einem geschickten Schlag an die Fahne kann das Bogey aber gut gespielt werden.

Das Par 4 mit Dogleg rechts präsentiert sich mit einer gewaltigen Erle in der Mitte der Bahn. Empfehlenswert ist ein guter Abschlag über den Baum auf die linke Fairwayhälfte. Mit dem 2. Schlag ist dann das Grün gut anzugreifen. Der gute Spieler schlägt einen hohen Ball über die Ecke gefüllt mit Bäumen und Sträuchern blind ins Grün. Der nicht so Mutige nimmt einen weiteren Schlag nach vorne in Kauf, um nicht im „Bermudadreickeck“ zu landen.

Ein lang zu spielendes Par 4 erwartet die Golfer. Die Herren schlagen weit zurück vom Damenabschlag möglichst Richtung Fairwaymitte. Die Longhitter sollten auf die rechte Fairwayhälfte halten, da sonst links das Wasserhindernis droht. Der 2. Schlag kann dann ins Grün gesetzt werden. Alternativ erhalten ein platzierter Abschlag, ein ordentlicher Transportschlag und eine gekonnte Annäherung ins Grün auch alle Optionen.

Bahn 6/15 ist unser einziges Par 5. Schon der Abschlag will gut gesetzt sein, denn rechts lauert ein langes Heckenhindernis auf ihren Ball, links eine mächtige Eiche gefolgt von einem bestimmenden Wasserhindernis. Der zweite Schlag auf die Höhe der 100 Meter-Marke bringt sie in die Position, kontrolliert das Grün angreifen zu können. Für viele Spieler ist es aber auch gut, den Abschlag zu setzen, einen Transportschlag zu spielen, dann den Ball vorzulegen, um erst mit dem vierten Schlag ins Grün zu spielen. So werden dann die Heckenreihen vor dem Grün aus dem Spiel genommen. Und ein Bogey kann immer noch herausspringen.

Bahn 7/16. Eine weitere, trickreiche Bahn auf unserer Anlage. Der gezielte Abschlag muss knapp neben einer Baumreihe rechts und letztlich über ein Heckenhindernis gesetzt werden. Der dann folgende Schlag bietet nur selten freie Sicht und Flugbahn ins Grün. Eine echte Herausforderung. Hilfreich für viele Spieler ist aber auch eine Ablage links vom Hindernis, ein ordentlicher Transportschlag und dann ein schöner Schlag ins Grün. Ein Bogey auf der Spielbahn ist kein schlechtes Ergebnis.

Ein einfaches Par 3. Die Herren schlagen 120 Meter, die Damen 105 Meter über das Wasserhindernis. Umwege gibt es nicht wirklich. Tückisch wird die Bahn durch die ständig wechselnden Winde, die den Ballflug über dem Wasser doch erheblich beeinflussen. Eventuell ist aber auch der Schwunggedanke störend: „da muß ich jetzt rüber!“

Zuletzt ein Par 4 mit 279 Metern für die Herren und 245 Meter für die Damen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist es, die richtige Zielposition für den Abschlag zu finden. Durch die Anordnung der beiden Heckenreihen wird man leicht verleitet, den Abschlag zu weit rechts zu spielen. Je nach Jahreszeit braucht man dann Glück, den Ball im hohen Rough zu finden. Ideal wird etwa 180 Meter weit leicht links über die Hecken gespielt und dann das Grün angegriffen. Das Grün wird frontal und auch links von einem Bunker verteidigt.

Scroll to top Wintergreenfee